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Google Trends hat ein Update bekommen – was bringt es wirklich?

Google Laptop
CC0 - Pixabay
Geschrieben von Andreas Simon

Schon vor einigen Tagen gab es die Meldung, dass Google sein Tool „Trends“ überarbeitet hat und unter anderem Ergebnisse jetzt in Echtzeit bereitgestellt werden. Die Aktualisierung klingt sehr vielversprechend, aber was bringt sie im Alltag für die Entwicklung von Nischenseiten oder beim Affiliate Marketing?

Vielen Entwicklern von Webseiten und insbesondere Nischenseiten wird das Google Trends Tool bekannt sein. Besonders die grafische Aufbereitung von Suchanfragen im Verlauf der vergangenen Jahre ist es sehr nützliches Hilfsmittel. Zwar liefert es keine absoluten Zahlen, aber dennoch lässt sich so gut abschätzen, wie sich das Interesse zu einem bestimmten Thema entwickeln wird. Zur Entscheidungsfindung bei der Themenwahl einer Seite ist dies eine Information, die man auf keinen Fall außer Acht lassen sollte.

Was hat Google nun geändert und hilft dies wirklich weiter?

Dieses Tool wurde nun also überarbeitet. Im Mittelpunkt des Updates steht die Echtzeitanzeige. Diese betrifft aber natürlich nicht die erwähnten Suchanfragegraphen. Hier geht es viel mehr um den Teil des Tools, der die aktuell gefragtesten Themen im Netz anzeigt. Diese lassen sich jetzt auch noch besser regional filtern. Für die Ideenfindung bzw. die Themenauswahl ist dieser Bereich von Trends natürlich nicht geeignet. Dafür sind die Zeitspannen zu kurzfristig ausgelegt. Durch die Echtzeitauswertung bietet es sich dafür aber hervorragend an, wenn man auf seiner Seite Artikel zu heiß diskutierten Themen veröffentlichen will. Ist man rechtzeitig zu einer Meldung dabei lässt sich vielleicht sogar etwas Traffic gegen die großen Newsportale erhaschen. Es ist also sicher eine interessante Weiterentwicklung.

In meinem eigenen Arbeitsalltag nützt mir das allerdings nicht viel. Ich versuche in Zukunft mehr auf Seiten zu setzen, die in sich abgeschlossen sind und wenig bis keinen Pflegeaufwand erzeugen. So wie es für eine gute Nischenseite zum Beispiel sein sollte. Permanent ein Auge auf die gefragtesten Themen in Google Trends zu haben macht da also keinen Sinn. Den Verlauf der Suchanfragen werde ich aber bei der Entwicklung neuer Seiten weiterhin hinzuziehen, denn das Tool war ohnehin schon überaus hilfreich und bedurfte keiner großen Überarbeitung.