Allgemein

Liebster Award – 11 Fragen zu meinem Blog-Alltag

Liebster Award
CC0 - Pixabay
Geschrieben von Andreas Simon

Bisher war mir der sogenannte „Liebster Award“ absolut kein Begriff. Jetzt bin ich aber mittendrin, da mich gestern Peer Wandiger in seinem Blog „Selbständig im Netz“ nominiert hat seine 11 Fragen zu beantworten. Ich nehme das mal als Kompliment von ihm zusammen mit vier deutlich bekannteren Blogs ausgewählt worden zu sein. Daher will ich auch gleich der Nominierung nachkommen und die Fragen beantworten. Ich gebe gerne einen kleinen, persönlichen Einblick in meinen Alltag als Blogger. Und natürlich habe ich auch weitere Blogger nominiert.

11 Antworten über meinen Blog-Alltag

Hier sind die Antworten zu deinen Fragen Peer:

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Das Bloggen habe ich vor etwas über einem Jahr so richtig für mich entdeckt. Erfahrungen mit dem Schreiben von Artikeln habe ich aber schon deutlich eher gesammelt. Da aber mehr in Form von Pressearbeit. So habe ich zum Beispiel für einige Jahre die Online-Redaktion des Profi-Eishockey-Teams Füchse Duisburg geleitet, das zeitweilig in der DEL (der 1. Liga) gespielt hat.

Als selbständiger Webdesigner und Programmierer habe ich aber auch für andere Kunden bereits Content zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung verfasst. Das Thema Online-Marketing war in meinem Arbeitsalltag also schon lange präsent. Ebenso betreibe ich schon länger eigene Webseiten. Ich war allerdings nie ein großer Freund von Werbebannern. Irgendwann bin ich aber auf das Thema Affiliate-Marketing aufmerksam geworden und insbesondere bei Peers Blog hängen geblieben. Nachdem ich mich intensiver mit den Möglichkeiten beschäftigt hatte kam dann der Entschluss, selbst auszuprobieren ob man im Netz wirklich passiv Geld verdienen kann. So entstand mit dem Affiliate Tagebuch mein erster richtiger Blog. Seit dem hat mich der Virus Bloggen erfasst.

Was ist das Ziel deines Blogs?

Das Ziel meines Blogs ist es hauptsächlich Dinge auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln, die ich dann wiederum bei der Arbeit für meine Kunden einbringen kann. Nebenbei freue ich mich natürlich, wenn ich dem ein oder anderen Neuling mit meinen Erfahrungsberichten helfen kann. Daher werde ich den Blog auch nach einem Jahr umstrukturieren und mehr Praxiserfahrung beim Aufbau von neuen Seiten veröffentlichen. Egal ob meine Projekte laufen oder Fehlschläge werden, ich denke Praxisbeispiele können für den Start ins Affiliate-Marketing gute Hilfestellungen sein.

Wie sieht ein normaler Blog-Tag aus?

Einen normalen Blog-Tag gibt es bei mir eigentlich selten. Durch meine Firma sind die Tage eigentlich unberechenbar. Oft kommen eilige Aufträge herein, die meine Tagesplanung über den Haufen werfen. Ich versuche aber in der Regel mir Morgens eine gewisse Zeit zum Schreiben frei zu halten. Da bin ich in der Regel am konzentriertesten. Die hauptsächliche Schreibarbeit findet dann am Nachmittag statt, wenn die Aufträge abgearbeitet sind.

Am ehesten von einem normalen Blog-Tag kann man an den Wochenenden sprechen. Hier kann ich mir die Tage meistens ganz gut vorab einteilen. Meistens mache ich hier auch die Planung für die ganze kommende Woche, mache Brainstormings für neue Dinge und schreibe natürlich neue Artikel.

Gleich von Anfang an habe ich mir angewöhnt einen Redaktionsplan zu führen. Hier verschiebe ich die Aufgaben zwar ständig hin und her, aber es hilft trotzdem die Übersicht zu behalten. Besonders wenn die Zahl der Projekte steigt.

Was brauchst du unbedingt, um gute Artikel schreiben zu können?

Um gute Artikel schreiben zu können brauche ich in erster Linie Ruhe. Wenn um mich herum zu viele Unruhe herrscht verschiebe ich das Schreiben lieber auf später und widme mich anderen Aufgaben, die weniger Konzentration brauchen.

Außerdem brauche ich für einen wirklich guten Artikel das nötige Hintergrundwissen. Schon bei den Presseberichten war es so, dass die Recherche deutlich mehr Zeit kostete als das Schreiben selbst. Das ist bei Inhalten für meine Projektseiten oder informative Blogbeiträge nicht anders.

Hast du schon mal einen Blog wieder beerdigt? Wenn ja, warum?

Bisher habe ich keinen meiner Blogs endgültig eingestellt. Der erste Kandidat wird, wie in einigen meiner Berichte schon erwähnt, die Duelworld-Seite sein. Der Blog über das Sammelkartenspiel Magic the Gathering war vor einigen Jahren ein Versuch eigene Erfahrungen im Onlinehandel zu machen. Den Shop habe ich aber eingestellt, weil es deutlich zu viel Zeit kostete und nicht als Nebenerwerb zu führen war. Da ich aber in diesem Thema ein großes Hintergrundwissen habe, spendierte ich der Seite ein zweites Leben als Blog. Magic ist aber ein so starkes Nischenthema, dass es sich kaum monetarisieren lässt. Der Blog wird daher dem erhöhten Zeitbedarf für das Affiliate Tagebuch weichen müssen. Zumindest werde ich ihn vorerst nicht weiter pflegen.

Was war dein schlimmster Tag beim Bloggen?

Bisher kann ich mich an keinen wirklich schlimmen Tag erinnern. Für mich gibt es aber viele enttäuschende Tage, wenn ich am Abend mal wieder unzufrieden bin mit dem Pensum, dass ich geschafft habe.

Was liebst du am Bloggen besonders?

So richtig kann ich die Faszination am Bloggen gar nicht beschreiben. Für mich ist es am ehesten vergleichbar mit dem Schreiben eines Tagebuchs. (im übrigen der Grund für die Namensgebung) Man kann seine Gedanken ordnen und niederschreiben, seine Erfahrungen mit anderen teilen und Feedback erhalten. Außerdem hat man, anders als bei Kundenaufträgen, die Freiheit alles so zu machen und zu schreiben wie man möchte.

Wenn du über irgendein anderes Thema bloggen könntest, was wäre das?

Ich bin sehr fasziniert von Food-Blogs. Leider sind meine Kochkünste nicht gut genug um einen solchen Blog selbst zu starten. Besonders die Food-Fotografie hat es mir angetan. Vielleicht mache ich mal einen Kochkurs um das Defizit zu beheben.

Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen könntest?

Bisher war ich in meinem ersten Jahr nicht sonderlich erfolgreich, wenn man das Ganze aus finanzieller Sicht betrachten würde. Da für mich aber dieser Punkt zweitrangig ist, würde ich sagen, dass ich bisher nicht viel falsch gemacht habe. Oder anders ausgedrückt – die ganzen Fehler die ich gemacht habe brachten für mich den wichtigsten Lerneffekt. Ich gehe grundsätzlich nach dem Motto „Trial and Error“ vor. Erfahrungen sammelt man eben am besten in dem man aus Fehlern lernt.

Der einzige wirkliche Fehler war eigentlich so spät mit eigenen Projekten anzufangen. Wäre ich vor fünf Jahren auf den Zug Affiliate-Marketing aufgestiegen, dann hätte vielleicht ein echtes Business daraus werden können. Jetzt wird es wahrscheinlich bei einem Hobby bleiben, da viele Nischen schon überlaufen sind. Durch den aktuellen Hype wird sich das vorerst sicher auch nicht ändern.

Wie hältst du dich fit?

Da ich durch die Arbeit fast den ganzen Tag vor dem Computer sitze, ist es um so wichtiger einen Ausgleich zu haben, der nichts mit dem Internet zu tun hat. Etwas bei dem man raus kommt und Kopf frei hat. Für mich geht das am besten auf dem Sportplatz. Seit über 10 Jahren trainiere ich eine Leichtathletik-Gruppe und gehe selbst mehr oder weniger regelmäßig raus zum Joggen.

Wo siehst du dich und deinen Blog in 10 Jahren?

Zehn Jahre sind natürlich eine lange Zeit. Da kann besonders im Internet viel passieren. Ich tue mich mit Prognosen und Ausblicken immer etwas schwer. Ich lebe eher im Hier und Jetzt. Kurzfristig möchte ich jetzt zunächst den Umbau und die Umstrukturierung fertigstellen. Nach dem ersten interessanten Jahr wird es Zeit, das ganze Thema noch etwas strukturierter anzugehen.

Schön wäre es natürlich, wenn es den Blog in zehn Jahren noch gäbe. Das wäre ja automatisch schon das Zeichen, dass er so vielen Leuten gefällt um mich zu motivieren so lange dran zu bleiben. Die Ideen werden mir in jedem Fall nicht ausgehen. Projekte um die nächsten zehn Jahre zu füllen sind genug in meinem Kopf.

Meine Nominierungen

Natürlich muss ich am Ende auch wieder jemanden nominieren. Durch das virale Prinzip kann es natürlich sein, dass meine Kandidaten bereits eine andere Nominierung erhalten haben. Falls nicht würde es mich freuen wenn diese meine 11 Fragen beantworten würden.

Meine Fragen

Ich möchte einige der Fragen von Peer direkt weiter reichen um zu sehen wie andere Blogger diese beantworten.

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Was ist das Ziel deines Blogs?
  3. Wie sieht ein normaler Blog-Tag aus?
  4. Woher stammen die Ideen für deine Blog-Beiträge?
  5. Was brauchst du unbedingt, um gute Artikel schreiben zu können?
  6. Wie würdest du deinen Schreibstil beschreiben?
  7. Nutzt du soziale Netzwerke um deine Inhalte zu verbreiten und wenn ja welche?
  8. Was liebst du am Bloggen besonders?
  9. Was macht für dich einen erfolgreichen Blog aus?
  10. Wenn du über irgendein anderes Thema bloggen könntest, was wäre das?
  11. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal anfangen könntest?

Die Nominierten:

Samuel von vaguss.com
Florian alias der-kleine-webbie.de
Ben von seoben.de
Dominik von tecreflex.de
Sven von blogge4geld.de

Die Regeln der Teilnahme am Liebster Award:

  • Verlinke den Blog-Artikel, in dem du nominiert wurdest.
  • Beantworte die 11 Fragen.
  • Nominiere selber weitere Blogs und informiere diese darüber.
  • Stelle den Nominierten 11 interessante Fragen.

2 Kommentare